Meine Fahrradtouren Teil III

 

"Die Natur und Landschaft mit dem Rad erleben!"

 

Auf meinen Radwanderungen ist meine Kamera stets dabei, um die hier vorgestellten Touren zu dokumentieren.

Ich wünsche viel Spaß!

 


Im Selfkant auf Tour
Im Selfkant auf Tour

 

(Die meisten Bilder lassen sich per Anklicken vergrößern)

 

 

2. Hin und wieder verlassen wir die Wege und schauen uns um. So sind wir im Naturschutzgebiet Swienswei in den Niederlanden unterwegs und beobachten eine Familie von Kanadagänsen. Die Eltern sind sehr aufmerksam und sehen zu, dass es ihren Kleinen gut geht. Wenn man sich ihnen nähert (wie es gerade ein Jogger tat), so breiten sie ihre Flügel aus und verteidigen ihre Brut. Wir schauen der Familie von weitem zu und erfreuen uns an ihren kleinen Nachfahren. Weiter geht es wieder Richtung Deutschland. An einem Wegesrand finden wir eine Fläche, wo Margeriten wachsen und teilweise blühen.

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Unterwegs im "Tüdderner Fenn"
Unterwegs im "Tüdderner Fenn"

 4. Interessant wird es auch als wir einen kleinen Pfad durch das „Tüdderner Fenn“ nehmen. Wild sieht es dort aus. Umgestürzte Äste und wilder Bewuchs behindern eine durchgängige Fahrt. An einem Teich halten wir kurz an, bevor wir wieder den Rückweg antreten. Ein paar Fotos mache ich noch von diesem ursprünglichen Areal. Es gibt viel Interessantes zu entdecken.                                                         ►

 

Rechts & links abseits der Wege-Tour im Selfkant (ca. 35 km lang):

 

1. Der erste Tag im Mai beginnt sehr neblig. Der graue Schleier hält sich hartnäckig über dem Land. Die Sonne hat es sehr schwer, sich durchzusetzen. Wir sind heute mit dem Rad im Selfkant unterwegs. Es geht nicht darum viele Kilometer zu fahren, sondern bewusst die Natur auf uns wirken zu lassen. Dabei folgen wir den hiesigen Fahrradwegen. Dörfer wie Schalbruch, Isenbruch, Millen, Wehr, Tüddern, Süsterseel etc. werden angefahren. Insgesamt sind    wir ca. 35 km unterwegs.

 

► 3. In der Nähe von Wehr machen wir an einer kleinen Kapelle halt. Der Rodebach plätschert so dahin. Junges Grün begleitet seinen Weg durch das Land....

 

Junges Grün rund um den Rodebach
Junges Grün rund um den Rodebach

 

► 5. Als wir heimwärts fahren, sichten wir auf einem Feld zwei Kanadaganspärchen, die dort eine Pause einlegen. Es gibt immer wieder Schönes und Interessantes zu entdecken...….

 



Am Kasteel Wurfeld
Am Kasteel Wurfeld

Eine Tour - 3 Länder! (ca. 40 km lang):

 

Bei herrlichem Sonnenschein geht es heute mit dem Fahrrad vom Selfkant nach Wurfeld (Belgien). Dort befindet sich ein schönes Kasteel mit einer Parkanlage.

Wir radeln vom Knotenpukt 42 in Schalbruch durch das NSG "Hohbruch" zum KN 20 auf niederländischer Seite. Wir fahren durch den kühlen Wald (IJzerenbos) und bewegen uns Richtung Susteren. Dort durhqueren wir das nette Städtchen und fahren zum KN 11 nach Dieteren. Unsere Tour führt über den Julianakanal nach Roosteren. Hier bleiben wir auf der Hauptstraße und radeln nach Belgien nach Maaseik.

Von dort aus umfahren wir Maaseik und bewegen uns Richtung Neeroeteren. Dann folgen wir einem weißen Hinweisschild nach Wurfeld. Eine kleine Landstraße schlängelt sich durch die Landschaft und führt durch ein Waldstück, wo sich das Kasteel Wurfeld befindet. Wir radeln durch den Eingang und sind bereits in der Parkanlage des Kasteels. Hier sind einige Parkplätze für Gäste vorhanden. Im Kasteel selbst befinden sich ein Hotel und ein Restaurant. Wir verlassen die Anlage und fahren auf einem Feldweg, der durch Wiesen und Felder führt. Auf einer abgemähten Wiese machen wir im Schatten hoch stehender Pappeln Rast und lauschen den Blättern, die sich im Wind wiegen...

Nach einer schönen und ruhigen Pause radeln wir über die KN 27 und KN 25 nach Aldeneik, ein kleines Örtchen in der Nähe von Maaseik. Von dort aus geht es über den KN 24 nach Maaseik zurück. Hier fahren wir über die Brücke über die Maas und befinden uns wieder in den Niederlanden. Wir passieren Roosteren, den Julianakanal und Susteren. Der Selfkant ist nicht mehr fern. Über IJzerenbos und das NSG "Hohbruch" erreichen wir unseren Ausgangspunkt, den KN 42 in Schalbruch, und beenden unsere Radtourrunde.

(Info: Die Bilder lassen sich per Anklicken vergrößern)

 


Beim Radeln die Natur genießen
Beim Radeln die Natur genießen

Einfach-so-unterwegs-Tour (ca. 30 km lang):

 

Heute geht es gar nicht darum, viele Kilometer zu machen... Es ist schönes Wetter mit sehr angenehmen Temperaturen (um die 25°C). Wir nehmen die Fahrräder und radeln einfach drauf los und lassen uns von der schönen Natur tragen. Von Schalbruch geht es über Havert nach Höngen. Hierzu nutzen wir den Radweg, der uns durch ein schönes bewaldetes Stück führt.

(Info: Die Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern)

 

 

Von Höngen aus wollen wir durch Feld und Flur Richtung Kleinwehrhagen radeln und dann weiter nach Hastenrath fahren... Wir passieren dabei ein Feld, das durch gelb blühende Blumen auffällt: Es ist der Wiesen-Pippau, der gerade in voller Blüte steht:

 

 

Kurz vor Hastenrath machen wir an einer größeren Trauerweide Halt. Sie ist wunderschön anzuschauen. An den Feldrändern blüht mit einem kräftigen Rot der Klatschmohn, der gerne von Hummeln besucht wird. Ein junges noch grünes Gerstenfeld hebt sich vom Blau des Himmels ab. Die Landschaft hat viel Schönes zu bieten.

 

 

Wir fahren weiter nach Hastenrath. Von dort aus mache ich noch zwei Panorama-Landschaftsaufnahmen, bevor wir über Süsterseel wieder den Heimweg antreten. Es bedarf nicht viel, um Schönes zu erleben: Ein waches Herz und wache Augen genügen... :o)

 

"Fahrradland":


Tief im Westen...
Tief im Westen...

Auf der westlichsten Seite der West-Bike Route auf Tour (ca. 30-35 km lang)

 

Das Wetter ist genial. Die Sonne scheint von einem tief blauen Himmel herab. Morgens ist es zwar noch ein wenig frisch, aber es gibt ja das Anziehen nach dem berühmten Zwiebelprinzip...

An diesem WE wird die West-Bike Route offiziell eröffnet. Ein neuer Radrundweg  von einer Länge von ca. 200 km verbindet in Verknüpfung mit diversen Sehenswürdigkeiten Städte und Gemeinden des Heinsberger Landes miteinander. Wir radeln heute den äußersten westlichen Teil dieses Radweges entlang. Neue Fahrradtafeln sind entstanden und man/frau erkennt, dass die West-Bike Route in den bereits vorhandenen Radwegenetzen integriert worden ist.

 

Unsere Route auf einen Blick:

Unsere heutige Route (Bild lässt sich durch Anklicken vergrößern)
Unsere heutige Route (Bild lässt sich durch Anklicken vergrößern)

 

Am Knotenpunkt (KN) 42 in Schalbruch startet unsere Radrunde und führt durch den NSG Hohbruch zum Knotenpunkt 20. Dieser befindet sich in den Niederlanden im IJzerenbosch. Wir fahren ein Stück Wald entlang und folgen den West-Bike Routen -Täfelchen. Wir lassen die Ortschaft Susteren rechts liegen und fahren zum Westlichsten Punkt Deutschlands. Hier schauen wir uns ein wenig um und genießen, dass wir zu früher Stunde diese Ortschaft für uns allein haben...

 

 

Es geht weiter über die Niederlanden nach Millen. Wir machen an der Zehntscheune an der St. Nikolauskirche Halt. Hier gibt es eine Infotafel und eine Aufladestation für E-Bikes.

 

Hinweisschilder mit Knotenpunkt- & "West-Bike" - Täfelchen
Hinweisschilder mit Knotenpunkt- & "West-Bike" - Täfelchen

Tüddern und Süsterseel sind unsere nächsten Ortschaften, die wir erreichen möchten. Der Rodebach begleitet uns entlang des Weges. In Süsterseel fahren wir nicht den gekennzeichneten Weg, sondern radeln weiter am Bach entlang in ein kleines Waldgebiet, das uns Schatten und wohltuende Kühle spendet... Von Süsterseel geht es über die Felder Richtung Kleinwehrhagen.

 

 

Wir durchqueren Kleinwehrhagen und wieder geht es über Feld und Flur, diesmal Richtung Höngen. Auf einem Feld entdecken wir Kiebitze...

 

Wir begeben uns von Höngen Richtung KN 43 nach Havert. Hier nehmen wir Kurs auf den KN 42 in Schalbruch, wo wir unsere Runde beenden.


Mit einem alten Drahtesel unterwegs
Mit einem alten Drahtesel unterwegs

Eine Entschleunigungstour durch den Selfkant

(ca. 26 km lang)

 

Ich packe heute mein altes Hollandrad und erradle den Selfkant einmal anders. Ohne Gänge und mit alt bewährtem Rücktritt geht es nun auf Radtour. Schon allein die andere Sitzposition auf diesem Fahrrad verleiht dem Ganzen einen Hauch von Nostalgie. Es macht Spaß und verbreitet gute Laune. Gemütlich und entschleunigt fahre ich zunächst vom Knotenpunkt 42 in Schalbruch (Selfkant) Richtung Isenbruch. Jede kleine Steigung spürt man/frau buchstäblich in den Beinen, denn es gibt nichts anderes als das Vorwärtskommen mit eigener Muskelkraft. Keine Gänge, kein Elektroantrieb... Man/frau erfährt das Radeln ganz anders! Weiter Richtung Millen mache ich ein paar Fotos. An diesem sonnigen Tag ist so mancher aufs Rad gestiegen. Die Landschaft ist in ein herrliches Herbstgewand getaucht. Die Bäume verwandeln sich in bunte und goldene Wegbegleiter.

Von Millen aus radle ich nach Tüddern und folgen dem Rodebach bis Wehr. In Wehr nehme ich Kurs auf Hillensberg. Der Berg ist die höchste Erhebung im Selfkant. Um von oben die Aussicht zu genießen, fahre und schiebe ich eine Weile das Rad, bis ich endlich den Berg "bezwungen" habe. Ein weiter herrlicher  Blick über das flache Land bietet sich mir. Ich bewundere einige Augenblicke diese Fernsicht und lasse mich dann gemütlich bergabwärts von meinem alten Drahtesel tragen. Nachdem ich Hillensberg passiert habe, geht es wieder nach Wehr hinein, vorbei an einem waldreichen Stück geht es nun Richtung Höngen. In Höngen entdecke ich eine in der Sonne gelegene Bank. Hier mache ich eine Rast und genieße den Stern mit seinen wärmenden Strahlen. Nach der Pause geht es ganz gemütlich über die Felder nach Havert und von dort aus zum Ausgangspunkt nach Schalbruch zurück. Meine alte Freundin "Lotta" -so nenne ich mein altes Hollandrad- und ich haben an diesem Tag Schönes "erfahren"...

 

Bilder Tour "Entschlueningt durch den Selfkant":

(Bilder lassen sich per Anklicken vergrößern)